Julienne Pasta


Es soll ja tatsächlich Leute geben, die nicht so gern Gemüse essen. Und sogar solche, die Gemüse absolut nicht ausstehen können. Wie man so schräg drauf sein kann, wird sich mir wohl nie erschließen, denn ich für meinen Teil bin ein begeisterter Gemüse-Fan. Und mal ehrlich, wie kann man von etwas, das so frisch, knackig und einfach nur lecker ist, nicht begeistert sein? Von all den gesunden Inhaltsstoffen will ich gar nicht erst anfangen.

Vor ein paar Wochen habe ich durch einen anderen Blog etwas entdeckt, was das Herz eines jeden Gemüseliebhabers höher schlagen lässt: einen Julienne-Schäler. 


Klar, ich hatte auch vorher schon mal was von Gemüse-Julienne gehört. Nur wäre ich nie auf die Idee gekommen, das selbst mal zu machen, da ich nun wirklich kein Profi bin im Umgang mit dem Küchenmesser. Was nützen schon die schönsten Julienne-Streifen, wenn man sich bei der Zubereitung in die Finger schneidet? Außerdem war mir auch der Sinn dieses Streifen-Schneidens nicht ganz klar. Gemüse kann man ja in vielen Formen genießen, warum sollten es denn unbedingt diese dünnen Stifte sein?



Ich hatte ja keine Ahnung. Das hier hat meine bisherige Art der Gemüsezubereitung geradezu revolutioniert. Es ist so einfach. Und es geht viel schneller als schneiden (zumindest, wenn man sich dabei so anstellt wie ich). Und es sieht auch ziemlich gut aus!


Den Schäler habe ich für gerade mal 9 € bei Amazon bestellt, inzwischen kostet er sogar nur noch 6,20 €. Damit ist er also nicht teurer als ein gewöhnlicher Schäler. Und es ist wirklich eine super-praktische Sache: man kann damit jedes Gemüse zu Streifen verarbeiten, solange es nicht zu weich ist. Ich habe bisher Zucchini, Karotten und Kürbis ausprobiert, aber es geht sicher genauso gut mit Kohlrabi, Kartoffeln, Knollensellerie, Rettich, Gurken, Rote Beete (obwohl das wahrscheinlich eine ziemliche Sauerei wäre…) und jedem anderen harten Gemüse.

Mit den fertigen Julienne-Streifen hat man kaum noch Arbeit: Man kann sie roh als Salat essen, mit einem Dressing oder einer Vinaigrette, oder man blanchiert sie kurz in Salzwasser, wenn man ein warmes Gericht daraus machen möchte. Ich habe sie mit etwas Olivenöl in einer Pfanne angedünstet und mit Salz und Pfeffer bestreut.


Das allein schmeckt schon richtig lecker, doch mit einer passenden Soße wird daraus die perfekte Alternative zu eurer herkömmlichen Portion Spaghetti. Glutenfrei, vegetarisch, ballaststoffreich und einfach köstlich! Hier ein paar Ideen:
  •         Tomatensoße
  •         Käsesoße
  •         Avocadosoße
  •         Bechamel
  •         Pesto
Wenn ihr mögt, könnt ihr aber auch ein Stück Hühnchen, Fisch oder Tofu als Eiweißquelle dazu packen, dann habt ihr eine vollständige, lang sättigende Mahlzeit. Schnell, einfach, kalorienarm und voller Vitamine :-)


Oder ihr genießt es einfach pur, so wie ich. Schließlich muss auch noch Platz für ein kleines Dessert sein - voller Proteine, versteht sich ;-)

Liebe Grüße, Isy

Seid ihr Gemüse-Fans? Oder bevorzugt ihr ein ordentliches Stück Fleisch? ;-)

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