Halloween: Kürbissuppe & Fro-Yo

Willkommen zum ersten Teil unseres großen Halloween-Specials! Wir hoffen, ihr seid genauso große Fans dieses amerikanischen Brauches wie wir. Wusstet ihr, dass Halloween eigentlich aus Irland kommt? Die irischen Einwanderer brachten diese Tradition mit nach Amerika, wo sie sich noch heute großer Beliebtheit erfreut. Und inzwischen mögen auch viele Nichtamerikaner dieses lustig-gruselige Fest. Wir zum Beispiel =)

Und wie könnte man ein Halloween-Special besser beginnen als mit einer leckeren Kürbissuppe? Dieser Klassiker sollte auf keiner Halloween-Party fehlen. Besonders hübsch und passend zum Anlass wird das Ganze, wenn ihr die Suppe in einem ausgehöhlten Kürbis serviert. Wie das geht, ohne dass ihr Angst haben müsstet, die Suppe könnte auslaufen, zeig ich euch gleich.


Ich habe lange überlegt, was für eine Kürbissuppe ich machen soll. Schließlich gibt es so viele Möglichkeiten! Die Version mit Ingwer gehört wohl zu den bekanntesten, doch ich dachte mir: warum nicht mal was Neues ausprobieren? Mein erster Versuch war eine süße Kürbissuppe, mit vielen Äpfeln und Ahornsirup. Die hat mir zwar geschmeckt, doch ich fand, das ist sicher nicht jedermanns Sache. Diese hier jedoch ist selbst für Kürbis-Einsteiger geeignet, denn eine besondere Zutat zieht die Aufmerksamkeit auf sich und lenkt etwas vom Kürbis selbst ab. Und das sind: Erdnüsse!

 

Erdnuss-Kürbis-Suppe

Ergibt 4 Portionen.

Zutaten:

  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 700 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido oder Riesenkürbis)
  • 2 Zwiebeln, geschält und geviertelt
  • 100 g geröstete Erdnüsse, ohne Salz
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamompulver
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 2 EL Petersilie, grob gehackt
  • 2 kleine Äpfel, geschält und entkernt (150 g)
  • Salz, Pfeffer
  • Chilipulver, nach Geschmack
  • etwas Kresse oder Petersilie zum Bestreuen

 Zubereitung:

Zunächst widmet ihr euch eurem Kürbis. Dieser hier war ein ca. 3 kg schwerer Gartenkürbis, doch ihr könnt auch andere Sorten verwenden.

Jetzt braucht ihr ein scharfes Messer. Schneidet um den Stielansatz einen kreisförmigen Deckel heraus, am besten in einem Stück. Dann könnt ihr die Scheibe später wirklich als Deckel für euren "Suppentopf" verwenden.

Mit einem Esslöffel entfernt ihr nun zunächst die Kerne und das glibberige Innenleben. Dann beginnt ihr vorsichtig, das Fruchtfleisch von den Seiten abzuschaben. Achtet dabei auf die Dicke der Wände! Ihr wollt schließlich kein Loch in eurer Suppenschüssel haben. Wenn ihr unsicher seid, lasst lieber etwas mehr Fleisch drin. Zur Orientierung: ich habe 1 kg Fruchtfleisch aus meinem Kürbis rausbekommen.

So, nachdem das geschafft ist, ist alles übrige ein Kinderspiel:
  • Brühe in einem großen Topf erhitzen. Kürbis, Zwiebeln, Erdnüsse, Zimt, Kardamom und Nelkenpulver dazugeben und ca. 8 Minuten bei großer Hitze kochen.
  • Äpfel reiben, zusammen mit der Petersilie zur Suppe geben, pürieren.
  • Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver kräftig würzen (ich habe etwa 1/2 TL Pfeffer und 1/2 TL Chilipulver verwendet). 
  • Suppe in die Kürbisschüssel füllen, mit Kresse oder Petersilie bestreuen, fertig!
Natürlich könnt ihr die Suppe auch in einer anderen Schüssel servieren, aber das sieht bei weitem nicht so toll aus ;-) 

Und falls ihr noch ein gesundes, leckeres Halloween-Dessert sucht, wie wäre es damit:

 

Frozen-Yogurt-Gespenster 

Ergibt jeweils 1-2 Portionen.

Blaubeer-Bananen-Fro-Yo

  • 1/2 Banane, gefroren
  • 60 g Blaubeeren, gefroren
  • 5 EL Milch
Alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben (eine kleine reicht schon, ich habe den Aufsatz für meinen Pürierstab genommen, mit dem man normalerweise Kräuter hackt - hat fabelhaft funktioniert!). 2 bis 3 Minuten pürieren, bis die Masse leicht und fluffig ist. Mit einem Löffel zum Gespenst formen. Die Augen sind Rosinen mit einem kleinen Tupfer Quark =)

 

Himbeer-Fro-Yo

  • 100 g Himbeeren, gefroren
  • 50 g Naturjoghurt
  • 2 TL Honig
Geht genauso wie der Blaubeer-Bananen-Fro-Yo. Für die Augen habe ich diesmal kleine Schoko-Tröpfchen genommen - die findet ihr in der Abteilung mit den Backzutaten ;-)

So, das war aber noch längst nicht alles - seid gespannt auf Coco's Rezeptideen!

Liebe Grüße, Isy

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