Halloween: Gehirn-Cupcakes

Boo hoo hooo! Happy Halloween, everybody! Heute ist es endlich soweit =) Seid ihr auch so aufgeregt wie ich?

Zumindest war ich heute nachmittag aufgeregt, als es plötzlich an meiner Tür klingelte. Dort stand tatsächlich ein kleines Mädchen, verkleidet als Hexe, und sagte: "Süßes sonst gibt's Saures!" - Unglaublich! Ich hätte nicht gedacht, dass Halloween-Bräuche inzwischen so verbreitet sind in Deutschland. Und sie war nicht die Einzige! Im Laufe des Abends kamen insgesamt acht (!) Kinder vorbei und wollten etwas zum Naschen haben.

Zum Glück habe ich heute diese Cupcakes gebacken!


Die Kids waren absolut begeistert! Ich wollte die Cupcakes zwar eigentlich morgen mit zur Uni nehmen und meine Kommilitoninnen damit überraschen, aber ich konnte ja die süßen kleinen Hexen, Gespenster und Co. nicht einfach so wegschicken. Tut mir leid, Mädels! Aber ihr habt Glück, ein paar sind noch übrig geblieben =)



Diese Cupcakes scheinen gewusst zu haben, welcher Tag heute ist, denn sie haben mich ziemlich erschreckt! Das mag komisch klingen, aber: habt ihr jemals solche Muffins gesehen??




















Also ich nicht. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie verwundert ich war, als ich nichtsahnend in den Backofen schaute und diese kleinen Mutanten vorfand! Natürlich dachte ich sofort, dass mit meinem Rezept etwas nicht stimmt. Irgendwie zu viel Backpulver. Oder?

Tja. Könnte man denken, aber als ich die zweite Ladung gebacken habe, sah das Ganze plötzlich so aus:


Der Teig war genau derselbe! Ich habe absolut nichts verändert. Der einzige Unterschied war, dass ich bei der zweiten Ladung die Förmchen etwas weniger voll gemacht habe. Ich überlasse es euch, etwas weniger Backpulver oder Natron zu nehmen, wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt. Aber wie ihr seht, funktioniert das Rezept ja. Wie auch immer, ihr könnt natürlich auch einen ganz anderen Teig und ein anderes Frosting verwenden, wenn ihr möchtet. Ich zeige euch hier meine Version, aber theoretisch könnt ihr die Technik auf jeden Cupcake anwenden, solange das Frosting nicht zu flüssig ist.

 

Schokoladen-Cupcakes

Für 18 bis 24 Cupcakes.

Zutaten:

  • 100 g Backkakao
  • 250 g Mehl
  • 270 g Zucker
  • 1 1/2 TL Natron
  • 3/4 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Eier
  • 200 ml warmes Wasser
  • 200 ml Buttermilch oder 200 ml Milch + 1 TL Zitronensaft
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Vanille-Aroma

 

Zubereitung:

Ofen auf 175°C vorheizen. Muffinform buttern oder mit Papierförmchen auslegen. Kakao, Mehl, Zucker, Natron und Backpulver in einer großen Schüssel mischen. Übrige Zutaten hinzugeben und gut verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Gleichmäßig auf die Förmchen verteilen, dabei jede Vertiefung zu 2/3 füllen. 20 Minuten backen, Stäbchentest machen, auskühlen lassen.

Vanille-Quark-Frosting


Ich habe mich für ein Frosting auf Quark-Basis entschieden, weil mir die üblichen Varianten aus Buttercreme oder Frischkäse zu süß und zu schwer sind. Natürlich hat Buttercreme den Vorteil, dass sie sehr fest ist und sich daher gut auftragen lässt. Dieses Quark-Frosting muss kalt verarbeitet werden, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Entscheidet also selbst, was euch lieber ist.

 

Zutaten:

  • 250 g Magerquark
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Puderzucker
  • 1 TL Vanille-Aroma
  • einige Tropfen rote Lebensmittelfarbe

 

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit dem Handmixer gut verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Jetzt zeige ich euch, wie ihr euren Muffins zu etwas mehr Krips verhelft:




Verwendet eine einfache Lochtülle oder einen Gefrierbeutel, in den ihr ein kleines Loch schneidet, um das Frosting aufzutragen. Beginnt mit den Umrissen einer Gehirnhälfte.




Füllt den Halbkreis mit Schlängellinien aus. Je kleiner die Öffnung eurer Lochtülle bzw. je vorsichtiger ihr das Frosting auftragt, umso präziser könnt ihr die Gehirnwindungen auftragen.




 





Jetzt das Ganze nochmal für die andere Seite.










Zum Schluss verpasst ihr eurem Gehirn noch ein paar zusätzliche Windungen. Seid dabei ruhig kreativ, beachtet aber, dass die beiden Hälften ungefähr symmetrisch sein sollten, was Größe und Muster betrifft.






Ich wünsche euch eine schaurig-schöne Halloween-Nacht und hoffe, unser Halloween-Special hat euch gefallen. Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß dabei =)

Liebe Grüße,
Isy

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